im Januar, Februar

Winterruhe nicht stören - Flugloch beobachten !

Varroabehandlung mit Oxalsäureverdampfen (letzte Gelegenheit !)

Wabenrahmen und Mittelwände vorbereiten und Vermarktung der Bienenprodukte nicht vergessen.

im Februar, März

Der Imker und die Bienen warten auf die Vorboten des Frühlings. Die Bienen müssen jetzt warmgehalten werden, sie müssen die erste Brut auch über die Kälteeinbrüche hinweg pflegen. Einengen, Kastenboden von Müll reinigen und sicherstellen das Wasser vorhanden ist sind Arbeiten die der Imker machen kann.

im März

Reinigungsflüge - Wassertränke ist eingerichtet und im Betrieb

Futterkontrolle (wenn nicht im Okt, dann soll jetzt eingeengt werden) Wärmehaushalt bei Kälterückschlägen !!!

im April, Mai

grosses Frühlingserwachen - Raumerweiterung und Drohnenwabe an Brutnest, Mittelwände 1 bis 4 geben wenn Volk unter den Wabenrahmen durchhängt.

Vom Ei bis zum Schlüpfen vergehen 21 Tage und weitere 10 -20 Tage Innendienst, es dauert also ungefähr 30 - 40 Tage bis aus einem Ei eine Sammlerin wird!!!

Schwache Völker mit starkem Volk vereinen, Fluglöcher auf ganze Breite öffnen.

Schwarmkontrolle .... Schwarmkontrolle!

im Mai, Juni

Wenn Mittelwände ausgebaut sind und Volk stark ist Honigraum aufsetzen (jetzt blüht der Apfelbaum). Jetzt Wabenerneuerung durch umhängen (Altwaben nach hinten) vorbereiten, Abschluss immer schwere Futterwabe (Reserve bei Trachtlosikeit)

Brutwaben alle 9 Tage auf Weiselzellen überprüfen (Schwarmkontrolle!), Kunstschwärme oder Ableger (Bienen von Brutwaben abwischen) bilden, Drohnenbrut auf Varrobefall kontrollieren.

Weitere Angaben zum bilden neuer Vlöker siehe unter "Zucht"

im Juni, Juli

Honigernete - nur verdeckelte Honigwaben entnehmen, insgesamt soll etwa 6 Kg Futtervorrat für Trachtlücken (Juniloch) im Volk verbleiben.

Es ist vorteilhaft die Honigwaben am frühen Morgen zu entnehmen und stockwarm zu schleudern. Schleuderraum (und Geräte) muss sauber, staubfrei, trocken, warm, gut beleuchtet, bienendicht sein und fliessendes Wasser haben.

Drei Tage nach dem Schleudern Honigschaum abschöpfen und wenn beliebt vor dem Abfüllen mehrmals rühren. Honigprobe 75gr Gläschen abfüllen und beschriften. Bei gleichmässien Temperatur von 4° bis 15° und dunkel lagern.

im August und September

 

Ernte des Sommerhonigs und spätestens Anfangs August mit Zuckerwasser 3:2 einfüttern und Varroabehandlung zB Ameisensäure durchführen.

Stoss- oder Langzeitbehandlung mit 70% Ameisensäure bei 12°-25° Aussentemperatur (der FAM-Dispenser ist in den kühlen Morgenstunden einzulegen, Boden der Beuten eine Woche früher schliessen) erste Behandlung 7 Tage, zweite Behandlung 14 Tage

Variante Thymovar, Milchsäure, Oxalsäure

Wer die Milbe im Griff hat, verliert weniger Völker, wie Umfragenergebnisse belegen. Je später behandelt wird, desto höher sind die Verluste von Bienenvölker. Wer erst im Oktober beginnt, verliert fast doppelt vo viele Völker.

im Oktober, November, Dezember

 

Einengen durch entfernen der älteste Waben (gibt kleinerer Raum zum Wärmen und im Frühling Wabenplatz für die nötige Erweiterung), Varroakontrolle mit gittergeschützten Unterlage 2 Wochen nach letzter Beahndlung, bei mehr als 1 Milbentotfall pro Tag soll noch im alten Jahr ( beim brutfreien Volk) eine Winterbehandlung mit Osal- oder Milchsäure gemacht werden.

Mäuseschutz bedeutet 8mm Drahtgitter anbringen oder Flugloch auf max. 7mm höhe einstellen.

Frischluft und Ruhe für die Bienen, vor Erschütterungen schützen !!! Steigt die Temperatur über 12° können die Bienen nochmals ihre Kotblasen entleeren.

Bienenprodukte wenn möglich direkt an den Kunden verkaufen, Imker ist mit seinem Fachwissen regionale ansprechbare Vertrauensperson.